Posts mit dem Label 30er werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 30er werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 7. April 2016

DER HIMMEL ÜBER BERLIN (Filmtherapie 041/275) oder: Was braucht es damit eine Begegnung entsteht?

In der Gedankenwelt eines
Film-Limousinen-Chauffeurs


Auszeichnungen:
Wim Wenders, Cannes 1987, Beste Regie 
Wim Wenders, Europäischer Filmpreis 1988, Beste Regie 
Curt Bois, Europäischer Filmpreis 1988, Bester Nebendarsteller 

Was ist die Filmgeschichte vom Himmel über Berlin?Einer der Engel, die, unsichtbar für die Augen der Erwachsenen, die Menschen Berlins trösten und Anteil an ihrem Weg nehmen, verspürt das Verlangen, die Welt als Mensch zu erfahren, als er sich in eine Trapezkünstlerin verliebt. Er verläßt die Sphäre der Engel und wird sterblich, lernt aber dafür Welt und Menschen in neuen Farben, mit neuerworbener Sinnlichkeit kennen und lieben.

Eine poesievolle Liebeserklärung an das Leben, an die Sinnlichkeit und Begrenztheit des irdischen Daseins. In teilweise berauschenden Bildern eingefangen, gerät der Film manchmal zwar in die Gefahr, seine Naivität zu sehr zu strapazieren; auf weiteren Ebenen ist er aber eine fantasievolle Hommage an die geteilte Stadt Berlin und eine Reflexion über die Sichtweise des Filmemachens.

Wim Wender, Berlin, 1986/87, 127min

Dienstag, 15. März 2016

MR. DEEDS GEHT IN DIE STADT (Filmtherapie 018/275) oder: Herr Theiler geht in die Waldau..


Von Truffaut wird er als WUNDERDOKTOR DES KINOS genannt.. Die Rede ist von Frank Capra, dem US-Italo-Regisseur.


FILM DES TAGES: MR. DEEDS geht in die Stadt (1936)




Meine Ärzte waren:

Oberarzt Jandl


Manche meinen
rinks und lechts kann

man nicht velwechsern,
Werch ein Illtum


Dr. Rampa Bündner Insel Psychater, Frau Scrappali seine Assistentin Dr. Justina Litauerin Psychiaterin Nana, Griecheland frisch ab Uni


Donnerstag, 10. März 2016

MR SMITH GEHT NACH WASHINGTON (Filmtherapie 013/275) oder: Wenn das Leben doch einmal so wäre..

MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Wenn Kinder politischen Einfluss hätten


MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Für was es sich zu kämpfen lohnt


MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Warum von Giraffenrieds Taylor heissen


MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder: 
Wie man Menschen zu Marionetten macht


MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder: 
Wenn man die Natur vergessen hat

MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder: 
"Ein Strohmann, mehr bin ich doch nicht..."


Mittwoch, 2. März 2016

Filmtherapie (005/275) Hafen im Nebel (FRA 1936) in einer Kneipe in Le Havre. Ein Maler mit Selbstmordgedanken:

Anlass zur Filmwahl: Weil gestern meine liebste Albanerin Vjollca aus Panama zurückgekehrt ist und es im Film auch um einen Hafenbeizer namens Panama geht, dessen Gastgeberrolle mich an meine erinnert..


Panama empfängt den Deserteur in seiner Hafenkneipe:


Gastgeber Panama
Kurzversion auf Deutsch (119 sec)

Gastgeber Panama
Langversion auf Französisch (119 sec)


Wer ist in der Filmszene enthalten?
- Panama, Gastgeber der Hafenkneipe 
- Martial, sein trinkender Stammgast 
- Michel, ein depressiver Maler 
- Jean (Gabin), ein Deserteur

Depressiver Gast
Kurzversion auf Deutsch (44 sec)



Depressiver Gast
Langversion auf Französisch (200 sec)



Filmgenre: Poetischer Realismus,
verwandt mit Existenzialismus in der Literatur:

Der Poetische Realismus entstand geprägt durch die wirtschaftliche Krise Anfang der 1930er Jahre. Einige junge Regisseure wie Marcel CarnéJulien Duvivier und Jean Renoir, die schon keine Unbekannten mehr waren, kehrten etwa um 1935 bewusst der französischen Avantgarde den Rücken. Ihre Filme kennzeichneten die „Bevorzugung der düsteren Seiten des Lebens, Sympathie für die Benachteiligten, Aufmerksamkeit gegenüber sozialen Problemen, speziell dem Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft [und die] Situierung der Personen in einem spezifischen Milieu. Einige Filme dieser Schule, namentlich die Carnés, offenbarten ein unüberwindliches pessimistisches Lebensgefühl“ Ulrich GregorEnno Patalas: Geschichte des Films (1973)