Der Alltag in einer schwedischen Kommune am Stadtrand von Stockholm in den 70er-Jahren. Der Film nimmt die Perspektive von drei Neuankömmlingen ein, einer Frau mit ihren beiden Kindern, die mit einer ihnen zunächst fremden Welt- und Lebensauffassung konfrontiert werden. Sensibel inszeniert, überzeugt die sanft-raffinierte Komödie vor allem in der Gestaltung der Kinderrollen. Dabei gibt der Film nicht vor, die vielfältigen politischen und menschlichen Probleme seiner Protagonisten lösen zu können, sondern begnügt sich mit einer sehr menschlichen, unaufdringlichen Annäherung. (Videotitel: "Zusammen! Together!")
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Dienstag, 5. April 2016
ZUSAMMEN! (Filmtherapie 039/275) oder: Wie ich lernte Haferbrei und Hippies zu lieben
Der Alltag in einer schwedischen Kommune am Stadtrand von Stockholm in den 70er-Jahren. Der Film nimmt die Perspektive von drei Neuankömmlingen ein, einer Frau mit ihren beiden Kindern, die mit einer ihnen zunächst fremden Welt- und Lebensauffassung konfrontiert werden. Sensibel inszeniert, überzeugt die sanft-raffinierte Komödie vor allem in der Gestaltung der Kinderrollen. Dabei gibt der Film nicht vor, die vielfältigen politischen und menschlichen Probleme seiner Protagonisten lösen zu können, sondern begnügt sich mit einer sehr menschlichen, unaufdringlichen Annäherung. (Videotitel: "Zusammen! Together!")
Dienstag, 29. März 2016
LATCHO DROM (Filmtherapie 032/275) oder: Sein statt Haben
Tony Gatlif, Dokumentarfilm, 1993, 98min.
Stationen: Nordindien, Ägypten, Istanbul, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Frankreich, Spanien
Dokumentarfilm, der die historische Reiseroute des nomadisierenden Volkes der Roma von Indien bis Spanien verfolgt, die an Hand zahlreicher Zigeunermelodien und ohne Kommentar. Ein hevorragender Film mit viel Herz, der von der Lebenslust und von den Lebensrechten eines vielfach geschmähten und unterdrückten Volkes erzählt.
Sonntag, 13. März 2016
Das Nachtschatten-Kabinett von Dr. Strangelove (Filmtherapie 016/275) Rösi oder: warum die ehemalige Puffmutter oft mehr weiss als "Büechligschiedi"
Dr. Strangelove oder: Was die pensionierte Puffmutter & die aufstrebende Bund-Online-Chefredaktorin verbindet
Immobilien Stadt Bern und BKW oder:
Die Herrscher über das Aareufer
Siehe dazu auch Beitrag über Richard Bucher (014/275)
Mittwoch, 2. März 2016
Filmtherapie (005/275) Hafen im Nebel (FRA 1936) in einer Kneipe in Le Havre. Ein Maler mit Selbstmordgedanken:
Anlass zur Filmwahl: Weil gestern meine liebste Albanerin Vjollca aus Panama zurückgekehrt ist und es im Film auch um einen Hafenbeizer namens Panama geht, dessen Gastgeberrolle mich an meine erinnert..

Panama empfängt den Deserteur in seiner Hafenkneipe:
Gastgeber Panama
Kurzversion auf Deutsch (119 sec)
Gastgeber Panama
Langversion auf Französisch (119 sec)
Wer ist in der Filmszene enthalten?
- Panama, Gastgeber der Hafenkneipe
- Martial, sein trinkender Stammgast
- Michel, ein depressiver Maler
- Jean (Gabin), ein Deserteur
- Panama, Gastgeber der Hafenkneipe
- Martial, sein trinkender Stammgast
- Michel, ein depressiver Maler
- Jean (Gabin), ein Deserteur
Depressiver Gast
Kurzversion auf Deutsch (44 sec)
Depressiver Gast
Langversion auf Französisch (200 sec)
Filmgenre: Poetischer Realismus,
verwandt mit Existenzialismus in der Literatur:
verwandt mit Existenzialismus in der Literatur:
Der Poetische Realismus entstand geprägt durch die wirtschaftliche Krise Anfang der 1930er Jahre. Einige junge Regisseure wie Marcel Carné, Julien Duvivier und Jean Renoir, die schon keine Unbekannten mehr waren, kehrten etwa um 1935 bewusst der französischen Avantgarde den Rücken. Ihre Filme kennzeichneten die „Bevorzugung der düsteren Seiten des Lebens, Sympathie für die Benachteiligten, Aufmerksamkeit gegenüber sozialen Problemen, speziell dem Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft [und die] Situierung der Personen in einem spezifischen Milieu. Einige Filme dieser Schule, namentlich die Carnés, offenbarten ein unüberwindliches pessimistisches Lebensgefühl“ Ulrich Gregor, Enno Patalas: Geschichte des Films (1973)
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