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Freitag, 21. August 2020

12 Stunden Demaskeirungs-Tour in den ÖVs von Zürich - Zämä für Züri

 #Zämäfürzüri gegen die #COVIDitiotisierung der 📲 #GenerationKopfrunter. Mit 4 Schwamedinger, 1 Frau und 1 Irrländer waren wir gestern unterWEGs in den Irrenanstalten der Verkehrsbetriebe Züri #VBZ auf Demaskierungs-Tour. In den Trams 🚈 Bussen vertHEILTen wir Flyers zur #Maskenpflicht, Aufklärungsseiten wie www.swprs.org, die #ExpressZeitung, spielten #CocoronaTheater mit Spielhuhn, venezianischer Pestmaske aus #EyesWideShut und hielten Vorträge zur grössten Volkskankheit #VerletzteEitelkeit #KognitiveDissonanz  und #EgoDasBlödMacht


Zum Protokoll:

9:32 Abfahrt 🚂 Bern - Zürich (51 CHF)

9:50 Kondukteur bittet mich eine Maske anzuziehen

9:54 Zug-Nachbar (liest seit ca. 50 Jahren den Bund): „Ihnen sollte man das Maul zukleben“

10:30 Zug fährt in Zureich ein

10:31 👮‍♀️ 👮‍♂️ 👮‍♂️ 👮‍♂️ 4 Polizisten halten mich fest, durchsuchten mein Körbli, Hosentaschen, nahmen von allen Flyers je ein Exemplar mit. Das freute mich. ICH FREUE MICH ÜBER JEDE BEGEGNUNG MIT JEDEM POLIZIST. 

11:12 Ankunft an Bahnhofstrasse

11:30 Treffen mit Ingrid Brian 🇮🇪 und Steven im Kafi Augustin, wunderschöne Menschen mit Charakter und romantische Augustinergasse


12:15 1. Tram-Aktion: Ich erzählte den Passanten vom #Event201 von psychiatrischen Zwangseinweisungen (Thomas Binder), von #5G von #Mitochrondrien, von meinem Aufwachen

12:30 2. Tram-Aktion: deutscher Mann im Anzug verliert Contenance, als ich Teenagers erkläre, dass NZZ auch NATO-ZENSUR-ZEITUNG heisst. Mann ist hässig und befahl uns eine Maske anzuziehen. Er schien weniger hässig zu sein und beruhigte sich, nachdem ich ihm sagte, im 3. Reich wäre er ein vorzüglicher Blockwart gewesen.

13:00 Am Helvetiaplatz sind der Bodybuilder Max mit unsichtbarer Maske + sein Nachbar Gabriel aus der Romandie und Adriano von #wearechangeswitzerland dazugestossen. Gabriel im Haile-Selassie-Shirt ist auch ein grosser Fan des YouTube-Kanals #BabylonDecoded


14:00-14:40: Erhellende Gespräche mit Passanten mit viel Positiver Energie. Harry bringt die 33. Augabe der ExpreessZeitung. Mein Lieblingszürcher am Bellevue ist zurzeit: Anthony Bernard, sitzt häufig mit einer grossen, schlanken Dänin auf einem der sehr bequemen Bänklis bei der Tramhaltestellen vom Bellevue. Wir sangen von Zarli Cargiet „MIS DACH ISCH DE HIMMEL VO ZÜRI SO und von Bob Marley COUD YOU BE LOVED. Leider ist Anthony‘s (dünkelhäutig) Mailbox voll. Er bekommt meine Mails also nicht. Wenn jemand ihn sieht, gibt ihm meine Telefonnummer 031 HED ER GSEID 311 02 93

15:00 Essen und Bruder Klaus Gedicht beten bei LDM: Mutter Theresas Orden Schwestern der Nächstenliebe, Feldstrasse Kreis 4, ähnlich wie das Vagantenstübli von AKIB in der Berner Postgasse oder offenes Haus La Prarie bei der 🇺🇸 Botschaft in Bern.


15:45 Super Gespräche mit Latinas und Latinos auf Terrasse bei Kreis 4.

16:00 Besuch im Büro der Redaktion von #Rockstar Magazins. Auch dieses Medium wird wie 📻 Radio RaBe (Willy Egloff) von einem Rechtsanwalt kontrolliert.

16:35 Besuch im Innenhof des Internet-Magazins #DieRepublik bei Jonas, Villiger-Heilig war nicht zugegen. Jonas vom Bündner Rheintal zeigte sich interessiert, war nicht innerlich aber äusserlich (Publizistische Grundhaltung, Chefredaktion, Agenda Setting) blockiert. Immerhin traute er sich nach kurzem Zögern die ExpressZeitung entgegen zunehmen.


16:45 Beste Aufklärungs-Aktion auf der Linie 13 ab Limmathplatz Richtung Frankenthal. Warum? Weil fast das gesamte hintere Abteil des Trams lachen musste, wie ich in chaplinesker Manier is das Tram hineinstürzte und nach meiner Maske im Körbli grübelte, heftig stressig atmete, bevor ich mir die Pestmaske mit der Aufschrift: MASKEN SIND PSCHOLOGISCHE KRIEGSFÜHRUNG + SOROS’ MEISTERDENKER überzog. Mehr als die Hälfte waren bereit den Flyer entgegen zu nehmen mit den Empfehlungen der alternativen Informationen von www.kenfm.de, www.nachdenkseiten.de, www.rubikon.news, www.corona-transition.org

Meine Lehre daraus ist, dass die Mitmenschen viel offener mit einem umgehen, wenn man sie vorher zum Lachen bringen konnte

17:15 Persönliche Widmung der 33. Ausgabe „Mit der Corona-Diktatur zur „Neuen Normalität“ für Alex Baur, Briefkasten, #Weltwoche, Förrlibuckstrasse 70


17:45 Zurück beim Bellevue. Versuchte mehrmals erfolglos von der Telefonkabine 📞 (ist gratis) meinen geistigen Zürcher Fühler Tobias Minder Gattiker zu kontaktieren.

17:50-18:15 Ausspannen am Zürichsee unter dem Imbiss-Stand beim Bellevue mit Strassenmusik #ComeTogether

18:15 Frage gut angezogene Männer beim Rathaus, ob sie wissen, wo sich die jüdische Freimaurer-Loge BnaithBrith befindet. Ich bekam zwar keine Antwort, doch dafür bekamen die reichen Männer, Deutsche aus Zureich,  Antwort von mir, warum meine Maske mit #SorosMeisterdenker dekoriert ist und was ich dann in Bern so alles mache.

19:00 10min Cello-Violin Konzert beim Helmhaus

19:20 Gratis-Telefon am Bellevue mit Kurt Gallus Schmid (hat nicht gleiche Meinung wie ich)


19:45 Treffen in Oerlikon ZH, dort wo einst mein Lieblingsjournalist Niklaus Meienberg lebte

19:55 Kurt hält Vortrag zum #OrientingReflex #Kleinhirn #Reptilienhirn, das für uns entscheidet: „Ist der Mitmensch eine #Gefahr oder #keineGefahr“... (C. G. Jung würde sagen: „Ist er unangenehm oder angenehm) Kurz darüber, dass man dem Gewöhnlichen widerstehen muss #ResistTheUsual, wenn man will, dass hingeschaut wird, doch so auftritt, ohne, dass sich das Gegenüber bedroht fühlt.

21:00 Abfahrt in Oerlikon mit Mobility Car Sharing zum Spyriplatz Kreis 6


21:45 Bellevue Telefon an Steven vom Rigiblick. Mitbegründer des Interessenskreises #CoronaAustauschZürich

21:58-22:10 Ankunft mit Tram am Rigiblick. 10-minütige Diskussion mit desillusionoertem 70-jährigen Mann, der nichts dagegen unternehmen will, dass er von den Medien angelogen wird, doch den Gehorsam pflichtbewusst ausüben will. Das Gespräch befand sich lange auf dem schmalen Grad zwischen totaler Ablehnung und plausibler Zustimmung, was unseren Aktivismus betraf. Doch am Schluss verabschiedete er sich freundlich und mutmachend uns gegenüber.


22:20-22:30 Live-Stream im 3 Stock Zuhause bei Steven und 🇹🇷 Mohammed #CoronaAustauschZürich

22:45 Dachterrasse mit Blick auf die ganze Stadt Zürich. An diesem Ort erhielt ich einen Überblick über die die verschiedenen Corona Widerstandsbewegungen in Zürich: #CoronaRebellen #FürEinFriedvollesEinstehenUnsererGrundrechte Tatiana Chamina #CoronaAustauschZürich und #LegionDerRebellion Sandrine Schöpf

23:30 Tram 15 Richtung Central

00:02 Zug zurück nach Bern.

Fazit und Lehre: Weg von in sich geschlossenen Systemen wie What‘s up Gruppen, Telegram Chats oder Kundgebungen auf Plätzen, wo man ohnehin unterseinesgleichen ist und leider auch BLEIBT. Wer die Diktatur der Angepassten beenden will, kommt nicht darum herum, #mutig, #gewaltlos  #achtsam (—> FRIEDENSKRAFT Paul Steinmann) und #kreativ auf Mitmenschen zuzugehen. Der Stil kann auch vehement  bis zornig sein (Sieh dazu DER ZORN GOTTES MIT KLAUS KINSKI), wenn man die kommunikative Fähigkeit zur De-Eskalation besitzt. Die Kantonspolizei Bern und die Psychiatrie #UPD Bern weiss, dass ich das kann. Der öffentliche Verkehr als rollendes Schulzimmer und 👂 👀 Bühne ist dafür besonders geeignet.

Protokoll für Michael Ralph Sölch von der Berner Gemeinderatsliste „Ensemble - c’est tout #AuiZämä


Donnerstag, 7. April 2016

DER HIMMEL ÜBER BERLIN (Filmtherapie 041/275) oder: Was braucht es damit eine Begegnung entsteht?

In der Gedankenwelt eines
Film-Limousinen-Chauffeurs


Auszeichnungen:
Wim Wenders, Cannes 1987, Beste Regie 
Wim Wenders, Europäischer Filmpreis 1988, Beste Regie 
Curt Bois, Europäischer Filmpreis 1988, Bester Nebendarsteller 

Was ist die Filmgeschichte vom Himmel über Berlin?Einer der Engel, die, unsichtbar für die Augen der Erwachsenen, die Menschen Berlins trösten und Anteil an ihrem Weg nehmen, verspürt das Verlangen, die Welt als Mensch zu erfahren, als er sich in eine Trapezkünstlerin verliebt. Er verläßt die Sphäre der Engel und wird sterblich, lernt aber dafür Welt und Menschen in neuen Farben, mit neuerworbener Sinnlichkeit kennen und lieben.

Eine poesievolle Liebeserklärung an das Leben, an die Sinnlichkeit und Begrenztheit des irdischen Daseins. In teilweise berauschenden Bildern eingefangen, gerät der Film manchmal zwar in die Gefahr, seine Naivität zu sehr zu strapazieren; auf weiteren Ebenen ist er aber eine fantasievolle Hommage an die geteilte Stadt Berlin und eine Reflexion über die Sichtweise des Filmemachens.

Wim Wender, Berlin, 1986/87, 127min

Dienstag, 5. April 2016

ZUSAMMEN! (Filmtherapie 039/275) oder: Wie ich lernte Haferbrei und Hippies zu lieben


Der Alltag in einer schwedischen Kommune am Stadtrand von Stockholm in den 70er-Jahren. Der Film nimmt die Perspektive von drei Neuankömmlingen ein, einer Frau mit ihren beiden Kindern, die mit einer ihnen zunächst fremden Welt- und Lebensauffassung konfrontiert werden. Sensibel inszeniert, überzeugt die sanft-raffinierte Komödie vor allem in der Gestaltung der Kinderrollen. Dabei gibt der Film nicht vor, die vielfältigen politischen und menschlichen Probleme seiner Protagonisten lösen zu können, sondern begnügt sich mit einer sehr menschlichen, unaufdringlichen Annäherung. (Videotitel: "Zusammen! Together!")





Mittwoch, 30. März 2016

LATCHO DROM Filmtherapie (033/275) oder: Eine musikalische Begegnung


Tony Gatlif, Dokumentarfilm, 1993, 98min.
Stationen: Nordindien, Ägypten, Istanbul, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Frankreich, Spanien

Szene: Taraf de Haydouks

Dokumentarfilm, der die historische Reiseroute des nomadisierenden Volkes der Roma von Indien bis Spanien verfolgt, die an Hand zahlreicher Zigeunermelodien und ohne Kommentar. Ein hevorragender Film mit viel Herz, der von der Lebenslust und von den Lebensrechten eines vielfach geschmähten und unterdrückten Volkes erzählt.

Dienstag, 29. März 2016

LATCHO DROM (Filmtherapie 032/275) oder: Sein statt Haben


Tony Gatlif, Dokumentarfilm, 1993, 98min.

Stationen: Nordindien, Ägypten, Istanbul, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Frankreich, Spanien

Dokumentarfilm, der die historische Reiseroute des nomadisierenden Volkes der Roma von Indien bis Spanien verfolgt, die an Hand zahlreicher Zigeunermelodien und ohne Kommentar. Ein hevorragender Film mit viel Herz, der von der Lebenslust und von den Lebensrechten eines vielfach geschmähten und unterdrückten Volkes erzählt.

Freitag, 25. März 2016

PETROLEUMLAMPEN RÜFENACHT (Filmtherapie 028/275) oder: Vorsicht, ein Trickbetrüger im Laden

Besuch in Ruedi Rüfenachts historischen Petroleumlampenparadies
und Sammelsurium an der Brunngasse 50.


Vielleicht suchst Du am Zahltag
Nicht-alltägliches für den Alltag?
Geh zur Brunngass Fünfzig
Da gibt's 'nen Laden, so winzig.

Hast Dich erst mal überwunden
Ist die Gegenwart verschwunden
Kommst in eine andere Zeit
Nämlich die Vergangenheit.

In das kleine bunte Zimmer
Gehst Du, wenn Du keinen Schimmer
Hast von dem was Du willst kaufen
Und nicht willst zum Loeb hinlaufen.

Was auf Dich wartet an dem Orte
Dafür braucht's nicht viele Worte
Denn die Symbolik alter Zierde
Weckt in Dir die Kaufbegierde.


Rüfenacht hat viel gesammelt
So ist sein Laden voll gerammelt
Mit Kunst und Krempel aller Art
Seit 1956  am Start.

Ob jung, ob alt, ob Türk, ob Russe
Herr Rüfenacht nimmt sich die Musse
Zu finden deren Sprache
Dies ist seine grosse Gabe.

Aller Kram ist bei ihm zu haben:
Fernrohr, Siegel, alte Gaben.
Dort kaufst Du Dir das Glück zurück
Mit Schnickschnack Stück für Stück.

Hälst Du Deine Augen offen
Bleibt Dir darin nichts verschlossen
Streck Dich, beug Dich, knie Dich hin
Schaue, Staune, find' den Sinn.


Siehst den Zweck des Klimbims nicht
Frag den Herrn, er bringt dir Licht.
Er weiss von allem zu berichten
Kennt die Hintergrundgeschichten.

Suchst ein Geschenk für Deine Tante
Wie wär's mit 'ner Petroliumlampe
Gerade in der Welt des Lichts
hat er Alles oder Nichts.

Heute ist Licht grell und kalt
Da bringt eine Lampe alt
Viel Romantik in den Raum
Für die Liebe ist's ein Traum.

Hast Du heute Zeit verloren
Fühlst Du Dich nicht ausgegoren
Geh noch vor dem z'Nacht
Zu uns'rem Ruedi Rüfenacht.

Stefan Theiler/drs

Nicht-alltägliches für den Alltag.
Petrollampen Rüfenacht: Reperaturen und Ersatzteile, Brunngasse 50.

Donnerstag, 24. März 2016

CHARLES MORT OU VIF Reportage de SSR ou (Filmtherapie 027/275): Ein Patron einer Uhrenfabrik im Westschweizer Fernsehen auf Abwegen - abwägen

Charles vor dem ökonomischen Tod und Auferstehung

Der katholische Filmdienst meint zum Alain Tanner Film: 

"Ein 50jähriger Industrieller versucht, den gesellschaftlichen Zwängen durch eine Flucht nach innen zu entkommen, wird aber schließlich ins Irrenhaus eingewiesen. Der erste lange Spielfilm von Alain Tanner überzeugt durch aufrichtiges kritisches Engagement, psychologisches Einfühlungsvermögen, die nüchterne Filmsprache und die spielerische Einbeziehung von Zitaten, die von Marx über Benjamin bis zu Volksweisheiten reichen. Eine überzeugende Auseinandersetzung mit einer Lebenskrise und zugleich eine bittere Beschreibung der Schweizer Wirklichkeit."




Charles - tot oder lebendig
CHARLES MORT OU VIF 

Schwarz-weiß. Schweiz, 1969
Drama 
:Le Groupe 5/SSR
VerleihKino:offen
Länge:95 Minuten
Erstaufführung:1979 Kino
:22706
Regie:Alain Tanner
Buch:Alain Tanner
Kamera:Renato Berta
Musik:Jacques Olivier
Schnitt:Sylvia Bachmann
Darsteller:François SimonMarie-Claire DufourMarcel RobertAndré SchmidtMaya Simon

Mittwoch, 23. März 2016

UNTER DEN LAUBEN UNTERWEGS Filmtherapie (026/275) oder: Was und wem man ohne Velo auf dem Weg zum Velomech begegnet


Unterwegs von der Rathausgasse 38 zum Velomechaniker an der Brunngasse 27.

DOCH DANN WURDEN WIR ZEUGEN
EINES TRICKBETRÜGERS BEI NR. 8!

MEHR MORGEN...
HEUTE LISTE VON HANDWERKERI/INNEN
IN BERNS SEITENGASSEN UND MATTEQUARTIER
AUSZUG AUS MEINEM FÜHRER:

BERN - DER LIEBE...WEGEN

Dienstag, 22. März 2016

GADJO DILO (die 13 minütige herausgeschnittene Anfangssequenz als Filmtherapie (025/275)) oder: wie ich lernte die Begegnung zu lieben

10 Minuten Standing Ovation, stehendes Klatschen auf der Piazza Grande im Juli 1997 erhielt der Film GADJO DILO


Doch die 13-minütige Eingangssequenz, der Prolog des Filmes, hat der Produzent dem Publikum weltweit vorenthalten.




Hier ist sie der 13min Prolog von Gadjo Dilo: Verrückter Fremder, Crazy Stranger (Tony Gatlif, F/RUM, 1997, 113min).

oder: Wie ich lernte zu reisen



Tony Gatlif: einer von 5 Lieblingsfilmemacher, noch lieber als Stanley Kubrick...

- Swing
- Latcho Drom
- Vengo
- Exils
- Les Princes







Freitag, 18. März 2016

KURZFILM: Hello, Hello, Hello (Filmtherapie 021/275: David Thewlis, ENG, 1989) oder warum auf DRS 5 Aus Publisuisse nicht Admeira wird, sondern Jan Holzheu das neue Amt als Steuern-Sorgentelefonist bekleiden wird..

Es war am strahlend sonnigen 24. Jännertag nach der Bibelgruppe im hinteren Bereich des Berner Münsters, als mit der deutschen Basler Münsterpfarrerin in einer illustren Gläubigerrunde anlässlich des Römerbriefes 10. irgendöpis über den Unterschied zwischen Fleisch, Leib und Geist philosophiert wurde und ich mich anschliessend in Schaggi Streulis PTT 50er Uniform im Schaalgässchen den Berner Philosophen Jan Holzheu im Jeff Bridges Look traf.

Wir unterhielten uns über Siegel. Nein nicht über den Wachssiegel oder Firmensiegel, auch nicht über Ingmar Bergmans siebtes Siegels auch nicht über das 3. Siegel mit Wermuth, das auf russisch Tschernobyl heisst. Sondern über das 5. Siegel aus der Johannes Apokalypse.

IS Lamm Gottes 5. Siegel?
Is lahm oder Vatti kann doppeltes Lottchen spielen?

Darauf hin verwies mich Jan im unteren Berner Altstadtquergässchen (was die Pferdemetzg Grunder mit Hollyfood Takeaway verbindet) auf den Film "Naked", in dem jemand im sokratischen Dialog durch die Londoner Strassen zieht.

Heute sah ich diesen Film. Behandlung folgt morgen.

Doch auf der DVD der Spiegel BRITISH CINEMA Edition befindet sich auch zwei frühere Kurzfilm von Mike Leigh (Happy Go Lucky, Mr. Turner). Und einer gibt's hier. AUF DRS 5: Hello, hello hello.

10 Minuten
Englisch mit
deutschen UT.
Stumm geht
also auch....




oder
99 Sekunden:

TAGESFILM MORGEN: NAEKED / NACKT Ein Arbeitsloser aus Manchester quartiert sich für zwei Tage in der Wohngemeinschaft seiner Ex-Freundin in London ein. In der Stadt begegnet er anderen "verlorenen Seelen", deren Lebensentwürfe er mit Spott und Zynismus in Frage stellt und deren vereinzelte Angebote von Zärtlichkeit und Offenheit er nicht anzunehmen weiß.

Episodisch angelegtes, apokalyptisch anmutendes Porträt der englischen Gesellschaft, in der Isolation und Hoffnungslosigkeit den Ton angeben.

Zugleich die brillant gespielte Studie einer hinter Sarkasmus und Aggressivität gefangenen Persönlichkeit.

Formal hervorragend und in seinem vorurteilsfreien Blick auf gesellschaftliche Randexistenzen überzeugend.

(Kinotipp der katholischen Filmkritik)

Sonntag, 13. März 2016

Das Nachtschatten-Kabinett von Dr. Strangelove (Filmtherapie 016/275) Rösi oder: warum die ehemalige Puffmutter oft mehr weiss als "Büechligschiedi"

Dr. Strangelove oder: Was die pensionierte Puffmutter & die aufstrebende Bund-Online-Chefredaktorin verbindet


Immobilien Stadt Bern und BKW oder:
Die Herrscher über das Aareufer
Siehe dazu auch Beitrag über Richard Bucher (014/275)




Freitag, 11. März 2016

Das Schattenkabinett des Dr. Strangelove (Filmtherapie 014/275): Richard Bucher (Heilpädagoge, Dachdecker & Bodenleger)


Wenn ich am 27. 11. zum Stadtpräsidenten gewählt werde, bekleidet dieser Mann ein Amt - mit oder ohne Latzhose. Besonders eignen würde er sich für das Amt des Denkmalpflegers. Der Enkel des Architekten der Von Werdt-Passage oder des Kino Splendid ist nicht nur ein Vollblutmensch, Experte für platonische Körper, engagierter "Alle Macht der Super 8" Filmer in den 70er Jahren und ehemaliger echter, nicht katholischer Samichlaus. Nein, er betreibt auch eine Ziegelei im Kloster St. Urban, ist die Schweizer Reinkarnation von Löwenzahn Peter Lustig, scharfsinniger Naturbeobachter und hat Dr. Strangelove's Kundenformular von allen 5000 Mitgliedern am kreativsten ausgefüllt.

Er ist eine Muse für neuzeitliche Wärme in der Architektur und hat in mir ausgelöst, dass ich mich heute beim Tiefbauamt der Stadt Bern erkundige, ob sie tatsächlich den Aarewald zwischen Bärengraben und Schwellemätteli zur Hälfte roden wollen.

Richard Bucher oder:
Partei für die Bäume im Aarewald ergreifen
Alle Aufnahmen stammen von gestern Abend

Richard Bucher oder:
Wie ich lernte die Politik zu lieben
Auch eine Tessiner BKW-Juristin kann Familienberaterin sein

Richard Bucher oder:
Die Entdeckung eines magischen Würfels
Unter den Vorlesungsgästen befindet sich auch Bruno Vogt,
Klinikdirektor und Chefarzt des Inselspitals 

Mittwoch, 9. März 2016

FULL METAL JACKET (Filmtherapie 012/275) oder: Wie der Mensch lernte das Gewehr mit dem Smartphone zu ersetzen

Full Metal Jacket oder: Rituale der Entmenschlichung und des Untergangs der Individualität



Luigi oder: Warum vor 20 Monaten ein Handyverbot im Laden und unter den Lauben eingeführt wurde:
Luigi, aufgewachsen in Loco im Onsernonetal TI, pilgerte bis kurz vor seinem Tod, fast jeden Tag von Köniz in die Altstadt, um dort, jenseits der oberen Altstadthektik, den Austausch mit Menschen aller Art zu finden. "Im Bus kann ich mit niemandem mehr reden, denn die Jungen machen immer nur so, so". Während er dies sagte, fuhr er dabei mit seinem rechten Zeigefinger mehrmals über seine linke Handfläche, als wäre auf dieser ein Smartphone und äusserte sich lautstark weiter: "Der Staat sollte intervenieren." Ich bin zwar leider nicht der Staat, dafür Ladenbesitzer, dachte ich mir und so setzte ich Luigis Forderung letzten Sommer in ein Mobiltelefonverbot unter der Laube der Rathausgasse 38 um. Denn Luigis direkte Art, seine Hör- und Erinnerungsschwäche konnte viele lebensfremde digitale Eingeborene irritieren. Und was machen diese in solchen Fällen? Sie versperren sich der Begegnung mit dem unbekannten Fremden. Sie kompensieren ihre Verlegenheit, in dem sie in ihre Hosentaschen greifen, ihr Mobiltelefon-Computer hervornehmen und in ihr kleines, eigenes Schaufensterchen hineinschauen.

Statt mit kaltem Computerlicht wurden sie an diesem Ort von Luigis warmherzigen Lachen angestrahlt und anfängliche Verständnisprobleme wurden nicht mit einer Applikation dafür mit Charme, Enthusiasmus und Witzen wettgemacht.
Auszug aus meinem Nachruf über Luigi Spadini in der Brunne-Zytig 2015.

Abschreckungsstratege Dr. Strangelove ersetzt beim Gebet "This is my rifle" das Gewehr mit dem Smartphone und findet erstaunliche Parallelen zwischen dem beiden Werkzeugen Smartphone und einem Gewehr.

Das hiä isch mis Handy.
Es gid en Huufe. Aber das dada isch mis.
Mis Handy isch mi bescht Fründ.
Es isch gäbig. Es isch mis Läbe.
Ich muäss es meyschtere,
wiän ig mis Läbä meyschetere muess.
Ohni mi, isch mis Handy nutzlos.
Ohni mis Handy, bi ou ig nutzlos.
Mis Handy schützt mi vor Begägnige.
I muess es meh strichele, als au andere.
Wiu süsch chönt öpper mi aspräche.
Mis Handy u mis Fingerbeeri
si Empfänger vo mim Läbä.
In auer Ewigkeyt, In Dankbarkeit. Amen!


Solche Menschen wird eine von Fingerbeeren-Empfangsgeräten beherrschten Welt wohl kaum wieder hervorbringen. Deshalb arbeite ich an einem Initiativtext für die freie Wahl von Gastronomen, ob sie das begegnungsfeindliche Rauchverbot oder einen Handystörsender in ihrem Betrieb installieren wollen.




Montag, 7. März 2016

MARTY (Filmtherapie 10/275) oder: Wie Mann und Frau sich schüchtern kennenlernen kann..

oder wie ich lernte Schwarz-Weiss-Filme zu lieben: Denn bis auf das Tanzen, den Glauben und den Heiratsdruck hat sich in 60 Jahren nix verändert, oder? 

Marty oder wenn die Urangst regiert,
abgewiesen zu werden


Marty Trailer



Die Liebesgeschichte zwischen einem Fleischergesellen und einer unscheinbaren jungen Frau in New York. Der mehrfach ausgezeichnete Film ist genau in der Milieuschilderung, psychologisch feinfühlig und hervorragend gespielt. Quelle: Lexikon des internationalen Films

Marty oder warum Männer
eifersüchtiger sind als Frauen


Marty oder was ist Projektion?


Marty oder wenn Du meinst,
Liebe entsteht reibungslos


Marty oder Dr. Strangelove verschreibt
Feministinnen eine Machoszene