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Samstag, 9. April 2016

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER SEX WISSEN WOLLTEN (Filmtherapie 043/275) oder: Was geschieht bei der Ejakulation?


Während eines romantischen Dinners werden im Gehirn des Mannes routiniert die Aktivitäten koordiniert. Die Arbeiter im Magen werden zur Verdauung angehalten, Augen und Ohren wird die Kontaktaufnahme befohlen. Als sich Geschlechtsverkehr anbahnt, geht es hektischer zu. Es kommt zu Schwierigkeiten, als das Lustzentrum nicht genügend arbeitet und deswegen die Arbeiter in der Leistengegend keine ausreichende Erektion hinbekommen.
Unterdessen warten die Spermien gespannt auf den Höhepunkt ihrer Ausbildung. Nur ein Exemplar, das eine schwarze Hornbrille trägt, hat Angst, weil es nicht weiß, was passieren wird. Doch seine Kollegen erinnern es an seinen Eid und es fügt sich in sein Schicksal.
Nachdem ein Zwischenfall mit einem Pfarrer überstanden ist, der das Gewissen gefesselt und den Schuldreflex ausgelöst hatte, kommt es schließlich zum Vollzug. Die Spermien springen ab und im Gehirn lassen die Techniker schon die Sektkorken knallen, als sich eine Wiederholung der Aktion abzeichnet.
Aus Woody Allen's Everything you always wanted to know about Sex but you were afraid to ask

Freitag, 4. März 2016

Filmtherapie (007/275): Network zum Zweiten oder : Warum wir immer noch in einer Männerwelt leben

Gestern war mein 1. öffentlicher Auftritt als Filmtherapeut mit der 12,75-minütigen, zusammengeschnittenen Film-Arznei Network (US 1976) anlässlich der Veranstaltung im PROGR: "Was Medien gerne verschweigen". Leider kam Frau Bundesrätin Somaruga zu spät für den Film, doch Tages-Anseicher Journalist Constantin Seibt nahm meine morgige Filmempfehlung "Dein Schicksal in meiner Hand" entgegen und der Moderator Hannes Britschgi teilte meine Kritik zur schwachen Führung der BUND-Zeitung.

Aufgrund der knapp bemessenen Filmansagezeit habe auch ich was verschwiegen. Nämlich dass es in Network in zweiter Linie um das Frauenbild in der Männerwelt geht. Und da ja heute Freitag ist, Vendredi, Tag der Venus, möchte ich anhand zwei Filmsequenzen den rockefeller'schen Femminismus vor Augen und Ohren führen.

Nicholas Rockefeller sagte dazu folgendes: "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden." Dank an Armin Giacometti für den Post


Was Faye Dunaway mit BR
Doris Leuthard verbindet (175 sec)



Infosperber.ch

Dr. Strangelove kennt viele Frauen, aber nur männliche Frauen, vom Schlag von Faye Dunaway im Film Network oder Dors Leuthard wollen in der Männerwelt Karriere machen.


Reife Streitkultur in einer
langjährigen Beziehung (232 sec)


Dienstag, 1. März 2016

Filmtherapie (004/275) NETWORK oder: Was Medien gerne verschweigen

Mein 1. Anlass in der breiteren Öffentlichkeit
anlässlich des 5-Jahres-Jubiläum von Infosperber. 


Was ist «Network»?
Inhalt: Einem älteren Nachrichtensprecher beim kommerziellen Fernsehsender «UBS» wird gekündigt, weil die Einschaltzahlen seiner Sendung rückläufig sind. In seiner nächsten Sendung sagt er dem „Fernseh-volk" seine Meinung über die amerikanische Gesellschaft, woraufhin die Einschaltquoten emporschnellen. Doch dann wird der "Moralprediger" dem Sender unbequem..

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Lese auch Dr. Strangelove's Packungsbeilage dazu: