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Mittwoch, 13. April 2016
Samstag, 9. April 2016
WAS SIE SCHON IMMER ÜBER SEX WISSEN WOLLTEN (Filmtherapie 043/275) oder: Was geschieht bei der Ejakulation?
Während eines romantischen Dinners werden im Gehirn des Mannes routiniert die Aktivitäten koordiniert. Die Arbeiter im Magen werden zur Verdauung angehalten, Augen und Ohren wird die Kontaktaufnahme befohlen. Als sich Geschlechtsverkehr anbahnt, geht es hektischer zu. Es kommt zu Schwierigkeiten, als das Lustzentrum nicht genügend arbeitet und deswegen die Arbeiter in der Leistengegend keine ausreichende Erektion hinbekommen.
Unterdessen warten die Spermien gespannt auf den Höhepunkt ihrer Ausbildung. Nur ein Exemplar, das eine schwarze Hornbrille trägt, hat Angst, weil es nicht weiß, was passieren wird. Doch seine Kollegen erinnern es an seinen Eid und es fügt sich in sein Schicksal.
Nachdem ein Zwischenfall mit einem Pfarrer überstanden ist, der das Gewissen gefesselt und den Schuldreflex ausgelöst hatte, kommt es schließlich zum Vollzug. Die Spermien springen ab und im Gehirn lassen die Techniker schon die Sektkorken knallen, als sich eine Wiederholung der Aktion abzeichnet.
Aus Woody Allen's Everything you always wanted to know about Sex but you were afraid to ask
Mittwoch, 6. April 2016
VERBRECHEN UND ANDERE KLEINIGKEITEN (Filmtherapie 040/275) oder: Was passiert, wenn wir uns verlieben
Woody Allen
USA, 1989 Komödie Drama
Prof. Levy heisst im richtigen Leben
Martin Bergmann und wurde 100 Jahre alt
https://en.wikipedia.org/wiki/Martin_S._Bergmann
Filmausschnitt aus "Verbrechen und andere Kleinigkeiten"
Die ernste Geschichte eines verheirateten erfolgreichen Augenarztes, der seine lästig gewordene Geliebte umbringen läßt, wird verknüpft mit der Komödie um einen Dokumentarfilmer, der ein filmisches Porträt seines ungeliebten, erfolgreichen Schwagers drehen soll, der ihm am Ende auch noch die geliebte Frau wegschnappt.
Die Synthese von leichter Komödie und ernster Handlung mit einer philosophisch-religiösen Reflexion über die Existenz Gottes, die Frage der Schuld, Liebe, Glück und Verantwortung ist überzeugend gelungen. Ein Meisterwerk voller Ironie, Trauer und Bitterkeit.
Cast: Woody Allen (Cliff Stern), Martin Landau (Judah Rosenthal), Anjelica Huston (Dolores Paley), Alan Alda (Lester), Mia Farrow (Halley Reed), Claire Bloom (Miriam Rosenthal), Jerry Orbach (Jack Rosenthal), Sam Waterston (Ben), Stephanie Roth (Sharon Rosenthal), Jenny Nichols (Jenny), Joanna Gleason (Wendy Stern), Martin Bergmann (Lewis Levy), Caroline Aaron (Barbara), Victor Argo (Polizist)
Sonntag, 3. April 2016
ALICE (Filmtherapie 037/275) oder: Alles was Du schon immer über die Liebe und über Deine Mitmenschen hättest wissen sollen...aber nicht zu tun wagtest
Inhalt:
Nach 16 Ehejahren fühlt sich eine reiche New Yorkerin zu einem anderen Mann hingezogen. Trotz starker Schuldgefühle beginnt sie ihr Leben zu hinterfragen, sich mit uneingelösten Jugendträumen zu konfrontieren und neue Zukunftsperspektiven zu suchen. Den wichtigsten Verbündeten findet sie in einem chinesischen "Wunderdoktor" mit gelegentlich übernatürlichen Heilmethoden.
Form:
Sehr amüsante, aber im Umgang mit den Themen Treue und Selbstverwirklichung feinfühlige Komödie, makellos gespielt und sicher inszeniert. Durch ironische Distanzierung können vertraute Klischees aufgebrochen werden.
Die sieben Therapien von Dr. Yang:
1. Rückführung durch Hypnose
2. Enthemmungskräuter wecken Libido
3. Beobachten, ohne beobachtet zu werden
4. Geister rufen durch Kräuterdampf
5. Zugang zu den Träumen eröffnen
6. Spezialkräuter holt Muse-Engel
7. Strong Love Portion
Samstag, 2. April 2016
CINEMA PARADISO (Filmtherapie 036/275) oder: Welche Küsserin bist Du?
Italien/Frankreich, 1989 Komödie Drama
Giuseppe Tornatore
Filminhalt:
Durch den Tod eines alten Freundes wird ein 50-jähriger Regisseur, der vor 30 Jahren Sizilien verließ, noch einmal mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor seinem geistigen Auge ersteht die Erinnerung an eine wunderschöne Freundschaft, die eng mit dem Kino seines Heimatortes und dem dortigen Filmvorführer verknüpft ist.
Filmform:
Ein nostalgisch gefärbter Film, der die Geschichte des Kinos als Erlebnisort und Hort der Träume ebenso erzählt wie die fragmentarische Geschichte Siziliens. Er knüpft an die Idee des Kinos als "Kunst der Emotionen" an und entwickelt in dieser Beziehung eine faszinierende Kraft. Sentimentalitäten werden dabei stets durch feinen Humor, leise Ironie und pointierten Witz gebrochen.
(Kinotipp der Katholischen Filmkritik; die italienische Kinofassung war ursprünglich 155 Minuten lang.)
Freitag, 1. April 2016
LOVE IN THE AFTERNOON (Filmtherapie 035/275) oder: Wo wir Touristen im Berner Frühling überall küssen können
USA, 1957
Komödie Literaturverfilmung von Billy WilderDie Liebesgeschichte eines jungen Mädchens, das sich einem alternden Playboy gegenüber als erfahrene Frau ausgibt, um sein Interesse zu wecken.
Claude Anets frivoler Roman verliert in Wilders Verfilmung durch die Fehlbesetzung mit Gary Cooper seine erotische Spannung und wird dank Audrey Hepburns koboldhaftem Charme zur romantischen Märchenkomödie.
(Remake der deutschen Komödie "Ariane", 1930)
Filmwissen für Besser-Wisser: Kein anderer Regisseur hat lustigere, beschwingtere und überraschendere Monologe/Filmanfänge als Billy Wilder
Filmwissen für Besser-Wisser: Kein anderer Regisseur hat lustigere, beschwingtere und überraschendere Monologe/Filmanfänge als Billy Wilder
Montag, 7. März 2016
MARTY (Filmtherapie 10/275) oder: Wie Mann und Frau sich schüchtern kennenlernen kann..
oder wie ich lernte Schwarz-Weiss-Filme zu lieben: Denn bis auf das Tanzen, den Glauben und den Heiratsdruck hat sich in 60 Jahren nix verändert, oder?
Marty oder wenn die Urangst regiert,
abgewiesen zu werden
Marty Trailer
Marty oder warum Männer
eifersüchtiger sind als Frauen
Marty oder was ist Projektion?
Marty oder wenn Du meinst,
Liebe entsteht reibungslos
Marty oder Dr. Strangelove verschreibt
Feministinnen eine Machoszene
Freitag, 4. März 2016
Filmtherapie (007/275): Network zum Zweiten oder : Warum wir immer noch in einer Männerwelt leben
Gestern war mein 1. öffentlicher Auftritt als Filmtherapeut mit der 12,75-minütigen, zusammengeschnittenen Film-Arznei Network (US 1976) anlässlich der Veranstaltung im PROGR: "Was Medien gerne verschweigen". Leider kam Frau Bundesrätin Somaruga zu spät für den Film, doch Tages-Anseicher Journalist Constantin Seibt nahm meine morgige Filmempfehlung "Dein Schicksal in meiner Hand" entgegen und der Moderator Hannes Britschgi teilte meine Kritik zur schwachen Führung der BUND-Zeitung.
Aufgrund der knapp bemessenen Filmansagezeit habe auch ich was verschwiegen. Nämlich dass es in Network in zweiter Linie um das Frauenbild in der Männerwelt geht. Und da ja heute Freitag ist, Vendredi, Tag der Venus, möchte ich anhand zwei Filmsequenzen den rockefeller'schen Femminismus vor Augen und Ohren führen.
Nicholas Rockefeller sagte dazu folgendes: "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden." Dank an Armin Giacometti für den Post
Infosperber.ch
Dr. Strangelove kennt viele Frauen, aber nur männliche Frauen, vom Schlag von Faye Dunaway im Film Network oder Dors Leuthard wollen in der Männerwelt Karriere machen.
Aufgrund der knapp bemessenen Filmansagezeit habe auch ich was verschwiegen. Nämlich dass es in Network in zweiter Linie um das Frauenbild in der Männerwelt geht. Und da ja heute Freitag ist, Vendredi, Tag der Venus, möchte ich anhand zwei Filmsequenzen den rockefeller'schen Femminismus vor Augen und Ohren führen.
Nicholas Rockefeller sagte dazu folgendes: "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden." Dank an Armin Giacometti für den Post
Was Faye Dunaway mit BR
Doris Leuthard verbindet (175 sec)
Dr. Strangelove kennt viele Frauen, aber nur männliche Frauen, vom Schlag von Faye Dunaway im Film Network oder Dors Leuthard wollen in der Männerwelt Karriere machen.
Reife Streitkultur in einer
langjährigen Beziehung (232 sec)
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