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Freitag, 8. April 2016
Dienstag, 5. April 2016
ZUSAMMEN! (Filmtherapie 039/275) oder: Wie ich lernte Haferbrei und Hippies zu lieben
Der Alltag in einer schwedischen Kommune am Stadtrand von Stockholm in den 70er-Jahren. Der Film nimmt die Perspektive von drei Neuankömmlingen ein, einer Frau mit ihren beiden Kindern, die mit einer ihnen zunächst fremden Welt- und Lebensauffassung konfrontiert werden. Sensibel inszeniert, überzeugt die sanft-raffinierte Komödie vor allem in der Gestaltung der Kinderrollen. Dabei gibt der Film nicht vor, die vielfältigen politischen und menschlichen Probleme seiner Protagonisten lösen zu können, sondern begnügt sich mit einer sehr menschlichen, unaufdringlichen Annäherung. (Videotitel: "Zusammen! Together!")
Samstag, 2. April 2016
CINEMA PARADISO (Filmtherapie 036/275) oder: Welche Küsserin bist Du?
Italien/Frankreich, 1989 Komödie Drama
Giuseppe Tornatore
Filminhalt:
Durch den Tod eines alten Freundes wird ein 50-jähriger Regisseur, der vor 30 Jahren Sizilien verließ, noch einmal mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Vor seinem geistigen Auge ersteht die Erinnerung an eine wunderschöne Freundschaft, die eng mit dem Kino seines Heimatortes und dem dortigen Filmvorführer verknüpft ist.
Filmform:
Ein nostalgisch gefärbter Film, der die Geschichte des Kinos als Erlebnisort und Hort der Träume ebenso erzählt wie die fragmentarische Geschichte Siziliens. Er knüpft an die Idee des Kinos als "Kunst der Emotionen" an und entwickelt in dieser Beziehung eine faszinierende Kraft. Sentimentalitäten werden dabei stets durch feinen Humor, leise Ironie und pointierten Witz gebrochen.
(Kinotipp der Katholischen Filmkritik; die italienische Kinofassung war ursprünglich 155 Minuten lang.)
Mittwoch, 30. März 2016
LATCHO DROM Filmtherapie (033/275) oder: Eine musikalische Begegnung
Tony Gatlif, Dokumentarfilm, 1993, 98min.
Stationen: Nordindien, Ägypten, Istanbul, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Frankreich, Spanien
Szene: Taraf de Haydouks
Dokumentarfilm, der die historische Reiseroute des nomadisierenden Volkes der Roma von Indien bis Spanien verfolgt, die an Hand zahlreicher Zigeunermelodien und ohne Kommentar. Ein hevorragender Film mit viel Herz, der von der Lebenslust und von den Lebensrechten eines vielfach geschmähten und unterdrückten Volkes erzählt.
Sonntag, 20. März 2016
Luigi e Magrebino Armin Giacometti o (Filmtherapie 023/275): Viva Charlie PARKER's Moose the Mooche
Luigi's drugs
Marcello Mastroianni, GROCK e Sophia Loren
Montag, 14. März 2016
RETO NAUSE (Filmtherapie 017/275) oder: Traurig ist das Beamtenleben faria faria ho
Letzten Sommer kam es zu einem Zusammentreffen zwischen Dr. Strangelove und der Berner Polizeileitung. Diese war vertreten durch den Sicherheitsdirektor der Stadt Bern Reto Nause und den Polizeiinspektor Marc Heeb.
Diskussionsgegenstand war meine kreative Warenauslage sowie die nicht-kommerziellen Kulturveranstaltungen auf dem Gassenvorplatz. Um meine Bereitschaft zu signalisieren mit den Behörden zusammenzuarbeiten, eröffnete ich die Sitzung mit einem Gedicht.
Die Gewerbepolizei zeigte sich generös bei der Gebührenveranlagung für die Nutzung des öffentlichen Gassenraums, griff aber umso härter durch, wenn ein formaler Fehler vorlag oder wenn ein von den Vereinbarungen abweichender Punkt eintraf.
Fazit: Die verhängten Bussen von 2015 im Gesamtwert von SFr. 1800.- zeigt, dass die Gewerbepolizei, inkl. Veranstaltungsmanagement + GfÖR ihre Existenzberechtigung dadurch verdankt, dass diese Behörden
1. mit dem Bussen-, Bewilligungs- und Gebührenmanagement ihren begegnungsfeindlichen, aufgeblähten Verwaltungsapparat finanzieren,
2. das Engagement für die integrativen Kleinst- und Kleinunternehmer, die Veranstaltungen nach dem Prinzip "MI-GROSMUETTER's Ziite" durchführen wollen, mit Bürokratie und Drohung im Keim ersticken wollen,
3. das die Verwaltungen letztendlich durch ihr Tun mithelfen das Kleinstgewerbe zu vertreiben, und dafür die nationalen und internationalen Grosshandelskette bei ihrem Siegeszug schützend zur Seite stehen, um einstimmig die neue Internationale "O Sole Migros" anzustimmen.
Diskussionsgegenstand war meine kreative Warenauslage sowie die nicht-kommerziellen Kulturveranstaltungen auf dem Gassenvorplatz. Um meine Bereitschaft zu signalisieren mit den Behörden zusammenzuarbeiten, eröffnete ich die Sitzung mit einem Gedicht.
Das Gedicht wurde von Kurt Frühs Propogandafilm
aus den 40er Jahren abgekupfert. Bei der Werbung
ging es damals darum die Toleranz gegenüber Ver-
waltungsbeamten zu erhöhen.
Die Gewerbepolizei zeigte sich generös bei der Gebührenveranlagung für die Nutzung des öffentlichen Gassenraums, griff aber umso härter durch, wenn ein formaler Fehler vorlag oder wenn ein von den Vereinbarungen abweichender Punkt eintraf.
Fazit: Die verhängten Bussen von 2015 im Gesamtwert von SFr. 1800.- zeigt, dass die Gewerbepolizei, inkl. Veranstaltungsmanagement + GfÖR ihre Existenzberechtigung dadurch verdankt, dass diese Behörden
1. mit dem Bussen-, Bewilligungs- und Gebührenmanagement ihren begegnungsfeindlichen, aufgeblähten Verwaltungsapparat finanzieren,
2. das Engagement für die integrativen Kleinst- und Kleinunternehmer, die Veranstaltungen nach dem Prinzip "MI-GROSMUETTER's Ziite" durchführen wollen, mit Bürokratie und Drohung im Keim ersticken wollen,
3. das die Verwaltungen letztendlich durch ihr Tun mithelfen das Kleinstgewerbe zu vertreiben, und dafür die nationalen und internationalen Grosshandelskette bei ihrem Siegeszug schützend zur Seite stehen, um einstimmig die neue Internationale "O Sole Migros" anzustimmen.
Donnerstag, 10. März 2016
MR SMITH GEHT NACH WASHINGTON (Filmtherapie 013/275) oder: Wenn das Leben doch einmal so wäre..
MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Wenn Kinder politischen Einfluss hätten
MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Für was es sich zu kämpfen lohnt
MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Warum von Giraffenrieds Taylor heissen
MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Wie man Menschen zu Marionetten macht
MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
Wenn man die Natur vergessen hat
MR. SMITH GEHT NACH WASHINGTON oder:
"Ein Strohmann, mehr bin ich doch nicht..."
Mittwoch, 9. März 2016
FULL METAL JACKET (Filmtherapie 012/275) oder: Wie der Mensch lernte das Gewehr mit dem Smartphone zu ersetzen
Full Metal Jacket oder: Rituale der Entmenschlichung und des Untergangs der Individualität
Luigi oder: Warum vor 20 Monaten ein Handyverbot im Laden und unter den Lauben eingeführt wurde:
Luigi, aufgewachsen in Loco im Onsernonetal TI, pilgerte bis kurz vor seinem Tod, fast jeden Tag von Köniz in die Altstadt, um dort, jenseits der oberen Altstadthektik, den Austausch mit Menschen aller Art zu finden. "Im Bus kann ich mit niemandem mehr reden, denn die Jungen machen immer nur so, so". Während er dies sagte, fuhr er dabei mit seinem rechten Zeigefinger mehrmals über seine linke Handfläche, als wäre auf dieser ein Smartphone und äusserte sich lautstark weiter: "Der Staat sollte intervenieren." Ich bin zwar leider nicht der Staat, dafür Ladenbesitzer, dachte ich mir und so setzte ich Luigis Forderung letzten Sommer in ein Mobiltelefonverbot unter der Laube der Rathausgasse 38 um. Denn Luigis direkte Art, seine Hör- und Erinnerungsschwäche konnte viele lebensfremde digitale Eingeborene irritieren. Und was machen diese in solchen Fällen? Sie versperren sich der Begegnung mit dem unbekannten Fremden. Sie kompensieren ihre Verlegenheit, in dem sie in ihre Hosentaschen greifen, ihr Mobiltelefon-Computer hervornehmen und in ihr kleines, eigenes Schaufensterchen hineinschauen.
Statt mit kaltem Computerlicht wurden sie an diesem Ort von Luigis warmherzigen Lachen angestrahlt und anfängliche Verständnisprobleme wurden nicht mit einer Applikation dafür mit Charme, Enthusiasmus und Witzen wettgemacht.
Auszug aus meinem Nachruf über Luigi Spadini in der Brunne-Zytig 2015.
Abschreckungsstratege Dr. Strangelove ersetzt beim Gebet "This is my rifle" das Gewehr mit dem Smartphone und findet erstaunliche Parallelen zwischen dem beiden Werkzeugen Smartphone und einem Gewehr.
Das hiä isch mis Handy.
Es gid en Huufe. Aber das dada isch mis.
Mis Handy isch mi bescht Fründ.
Es isch gäbig. Es isch mis Läbe.
Ich muäss es meyschtere,
wiän ig mis Läbä meyschetere muess.
Ohni mi, isch mis Handy nutzlos.
Ohni mis Handy, bi ou ig nutzlos.
Mis Handy schützt mi vor Begägnige.
I muess es meh strichele, als au andere.
Wiu süsch chönt öpper mi aspräche.
Mis Handy u mis Fingerbeeri
si Empfänger vo mim Läbä.
In auer Ewigkeyt, In Dankbarkeit. Amen!
si Empfänger vo mim Läbä.
In auer Ewigkeyt, In Dankbarkeit. Amen!
Sonntag, 28. Februar 2016
Filmtherapie (002/275) RICHTUNGSWAHL MIT BLUE IN THE FACE oder: Warum der Film für mehr Durchsetzungsinitiativen (DSI) votiert
Es war Wahlsonntag heute. Fazit: Wir brauchen mehr Durchsetzungsinitiativen (DSI) von jedem Einzelnen für...
1. DSI FÜR Kontaktnahme mit toten Eugene III. Rodes. Vorgestern verstarb mein Menschenfreund, Tänzer und Alltags-Performer Eugene W. Rhodes III aus Brooklyn NY. Der Ehemann von ehem. CVP-NR Peter Kofmehl zog mit seiner Strangelove Energie vielen BernerInnen den USB-Stick aus ihrem "Füdle" heraus. Mit seinen graziösen Bewegungen, mit seinen aufmerksamen Gesten, mit seiner sexy Stimme, mit seiner Wortwahl und Anteilnahme verstreute er Brooklyner Parfum in Bern und verzauberte damit viele seiner Mitmenschen. Sei es bei mir in der improvisierten Kinderkrippe für Erwachsene beim Basteln (eng: Arts & Crafts) auf dem Videoapotheksboden im Foyer oder auf der Strasse beim Hula Hoo Looplen. Ein Mensch mit Durchsetzungsinitiative für die liebevolle Energieübertragung auf andere Menschen und für seine Sexualität.
1. DSI FÜR Kontaktnahme mit toten Eugene III. Rodes. Vorgestern verstarb mein Menschenfreund, Tänzer und Alltags-Performer Eugene W. Rhodes III aus Brooklyn NY. Der Ehemann von ehem. CVP-NR Peter Kofmehl zog mit seiner Strangelove Energie vielen BernerInnen den USB-Stick aus ihrem "Füdle" heraus. Mit seinen graziösen Bewegungen, mit seinen aufmerksamen Gesten, mit seiner sexy Stimme, mit seiner Wortwahl und Anteilnahme verstreute er Brooklyner Parfum in Bern und verzauberte damit viele seiner Mitmenschen. Sei es bei mir in der improvisierten Kinderkrippe für Erwachsene beim Basteln (eng: Arts & Crafts) auf dem Videoapotheksboden im Foyer oder auf der Strasse beim Hula Hoo Looplen. Ein Mensch mit Durchsetzungsinitiative für die liebevolle Energieübertragung auf andere Menschen und für seine Sexualität.

2. DSI FÜR die Mentalität von Brooklyn:
Der Film von Paul Auster und Wayne Wang (USA 1996, 75min) vermittelt nicht nur den Reichtum der Vielfalt eines New Yorker Quartiers, sondern lehrt uns auch, welche Einstellung im Leben zum Erfolg führt: "Verstehen was man macht, Rückgrat zeigen, niemals etwas aufhören, an das man glaubt, sein Ding durchziehen und sich von niemandem was bieten lassen! Schau' Dir das englische Original an...
3. DSI FÜR die Röhre, die das richtige Krankheitsbild vermittelt: Drei Trends regieren die Welt. Paranoisierung: mit dem Sicherheitswahn gewinnt man Abstimmungen. Siehe 2. Gotthardröhre. Mit dem Terrorismus kann man am meisten Menschenrechte einschränken und ein Mann kann wegen diesem Gesellschaftstrend auch nicht mehr mit einem Kind in Kontakt kommen. Er könnte ja schliesslich Pädophil sein. Hysterisierung: Mit immer mehr Überreizung von digitalen und medialen Geräten, folgt immer mehr Ablenkung, Zerstreuung und Abstumpfung. So lässt man sich auch schön brav jede Krankheit von der Pharma-Lobby und jede Angst von den Medien einreden (Hypochondrisierung). Diese Entwicklung verläuft schleichend, still perfid. Doch was ist dann tatsächlich krank? Lou Reed, selig, verrät es uns..
Ob der Bund, BZ, 20 Minuten oder Tagesanseicher isch alles Hans was Hänschenklein. Die Journis haben dort nichts mehr zu bipsen. Sie glauben es zwar. Deswegen schenkt man ihnen vermeintliche Freiheit. Der angebliche Ausnahmeberner mit Draht zur Zukunft - so titelte die Nachrufsbrochure über den Tod von Charles von Graffenried - verkaufte die Mediengruppe nach Zürich.
Zürich entscheidet mit der Medien-Macht des „Agenda Setting (= Was kommt?, wann, wo, wie, wenn überhaupt“) welche Berichte verhindert, abgeändert werden oder bestimmt wo und wie klein Artikel ohne Bilder erscheinen dürfen. Ferner setzt Zürich die Schlagzeilen in Bern: Zürich ist das Zünglein an der lokalen Berner Polit-Waage. Identität, Charakter und Unabhängigkeit verkauft man und ist nicht mehr Wert als eine austauschbare Batterie eines Autos. So war es auch in Brooklyn, als sie das Baseball-Team an die Westküste verkauften.
Zürich entscheidet mit der Medien-Macht des „Agenda Setting (= Was kommt?, wann, wo, wie, wenn überhaupt“) welche Berichte verhindert, abgeändert werden oder bestimmt wo und wie klein Artikel ohne Bilder erscheinen dürfen. Ferner setzt Zürich die Schlagzeilen in Bern: Zürich ist das Zünglein an der lokalen Berner Polit-Waage. Identität, Charakter und Unabhängigkeit verkauft man und ist nicht mehr Wert als eine austauschbare Batterie eines Autos. So war es auch in Brooklyn, als sie das Baseball-Team an die Westküste verkauften.
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